Freiwillige Feuerwehr erhält zusätzliche Rufmelder

Freiwillige Feuerwehr erhält zusätzliche Rufmelder

Verbandsgemeinde Monsheim beschafft 75 digitale Geräte für 13.500 Euro

VG MONSHEIM – Wenn die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr heute zu Einsätzen und Übungen gerufen werden, geschieht die Alarmierung in der Regel nicht mehr durch Sirenen, sondern über kleine digitale Rufmeldeempfänger, welche die Einsatzkräfte permanent bei sich tragen. Auf einem Display erhalten sie dann auch schon erste Informationen zur Art des Einsatzes und zum genauen Einsatzort. Wichtig ist außerdem, dass durch die unterschiedliche Kodierung der Geräte ganz gezielt bestimmte Kräfte – z.B. Atemschutzgeräteträger – angefordert werden können.

Im Jahr 2010 hatte die Verbandsgemeinde Monsheim als erste Gebietskörperschaft im Landkreis Alzey-Worms alle Feuerwehrkameradinnen und –kameraden mit der neuen Technik ausgerüstet. Damals waren 170 Endgeräte des Anbieters Swissphone über eine zentrale Ausschreibung des Landes Rheinland-Pfalz beschafft worden. Zwischenzeitlich sind jedoch im Arbeitsalltag oder im Einsatz die ersten Geräte beschädigt worden und auch durch die Aufnahme zusätzlicher aktiver Einsatzkräfte – meist aus dem Bereich der Jugendfeuerwehren – bestand nun Bedarf an weiteren Geräten.

Da das Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz im Jahr 2017 noch einmal einen Zuschuss in Höhe von rund 80 Euro je Rufmeldeempfänger gewährt, hatte der Verbandsgemeinderat im März der Beschaffung von 75 zusätzlichen Geräten der Firma Swissphone aus Gundelfingen zugestimmt – darin enthalten ist auch ein kleiner Vorrat für den zukünftigen Bedarf in den sieben Feuerwehreinheiten.

Die Anschaffungskosten belaufen sich auf insgesamt 13.500 Euro, wovon ca. 5.900 Euro durch den Landeszuschuss gedeckt sind.

Bei der Übergabe der neuen Geräte unterstrich VG-Bürgermeister Ralph Bothe die Bedeutung einer zeitgemäßen Ausstattung der Einsatzkräfte. Dies sei ein wichtiger Faktor für die Sicherheit in der Verbandsgemeinde und fördere zudem die Motivation für dieses wichtige Ehrenamt.

Bothe teilte in diesem Zusammenhang noch mit, dass die neuen Sirenenanlagen in Flörsheim-Dalsheim und Monsheim inzwischen verstärkt worden seien, um im Ernstfall alle Bürgerinnen und Bürger in angemessener Weise warnen zu können. Da die Ortslage von Kriegsheim durch die akustischen Signale jedoch immer noch nicht ausreichend abgedeckt sei, würde hier ein zusätzlicher Standort gesucht. In Offstein ist bereits die neue Sirene auf dem Gebäude der Grundschule installiert. Die Umstellung auf die neue Technik erfolge dort jedoch erst, wenn auch die Sirene auf dem neuen Feuerwehrhaus in Betrieb genommen werden kann. Die Demontage der alten Sirenen ist inzwischen – mit Ausnahme von Offstein – vollständig abgeschlossen.

Übergabe Rufmeldeempfänger

(Foto): Übergabe der neuen digitalen Rufmeldeempfänger durch VG-Bürgermeister Ralph Bothe (r.) an die stellvertretenden VG-Wehrleiter Marco Steinebach und Eike Milch, den stv. Wehrführer Andreas Boicenco (Mörstadt), Wehrführer Karl-Hermann Milch (Monsheim und VG-Wehrleiter Thomas Barthold (v.l.).

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